Zwischenfazit nach 6 Wochen Die Freimaurerei und ich

Hallo liebe Leserschaft,

heute will ich mal ein wenig zurückschauen auf die letzten 6 Wochen. Vor knapp 7 Wochen hatte ich die fixe Idee mal einen Blog zu schreiben. Drauf gekommen bin ich durch meinen Bürgen. Ich sollte über meinen Weg als Suchender schreiben und das Ergebnis war, er fand es sehr gut. Diesen Text habe ich dann meiner Frau gezeigt und die fand den Text auch sehr gut.

Nun gut, zwei Leute machen noch keinen Pulitzerpreis, aber es kam allmählich die Idee etwas daraus zu machen und so habe ich angefangen zu nach anderen Freimaurer-Blogs zu suchen. Es sind viele interessante und tolle Blogs da draußen (Ihr findet hier eine Auswahl), aber keiner von einem Suchenden. Doch wen könnte es interessieren?

Als ich anfing nach der Freimaurerei im Netz zu suchen habe ich viele Infos gefunden, aber nichts darüber wie man sich dem Thema wirklich nähern kann. Ich wusste anfänglich ja nicht mal dass man Leute wie mich “Suchender” nennt. Was man schnell raus hat ist wo es die nächste Loge gibt und das man dort eine Anfrage für einen Gästeabend stellen kann. Zudem ließt man Dinge wie “freier Mann von gutem Ruf”.

Ich bin verheiratet, ist man dann noch frei? Kleiner Scherz am Rande. (zumindest lässt mir meine Frau eine lange Leine)

Kurz um, es hört sich am Anfang alles recht, schwierig ist das falsche Wort, speziell an. Speziell nicht im Sinne von Negativ, eher im Sinne von Anders und Neu. Man sieht Videos von Leuten mit eigenartigem Kleidungsstil und Bezeichnungen wie Meister vom Stuhl. (wie heißt das eigentlich in den Frauenlogen? Prinzessin auf der Erbse? Sorry Mädels, das ist wie ein Elfmeter ohne Torwart, den muss man machen)

So kam die Idee einfach meine Geschichte zu erzählen. Kein “How to be” Leitfaden, denn den könnte ich überhaupt nicht verfassen. Dafür kommen die Menschen einfach aus zu vielen unterschiedlichen Motiven mit der Freimaurerei in Kontakt. Was aber immer gleich ist sind die anfänglichen Schritte und die Themen mit denen man sich konfrontiert sieht. Da kann man ja drüber schreiben und die die es interessiert informieren.

Nur wie macht man einen Blog und wie präsentiert man einen solchen? Durch meinen Beruf bin ich es gewöhnt ein Produkt zu erdenken, an der Entwicklung teilzunehmen, eine Marketingstrategie aufzubauen und dieses dann, so Gott will, zu verkaufen. Da kann ich mich ja nicht lumpen lassen und so einen 08/15 Blog hinzustellen. Das muss was aussehen und soll professionell wirken.

Da ich keiner Programmiersprache mächtig bin habe ich mir einen Anbieter mit einem Baukastensystem gesucht. Squarespace ist einer der wenigen Anbieter wo man die Baukastenelemente so ziemlich auf Links drehen kann. Alles ist anpassbar und relativ schnell zu verstehen. Ich behaupte mal die Seite kann sich sehen lassen.

Natürlich darf Facebook nicht fehlen bei einem solchen Vorhaben. Irgendwie müssen mich die Leute ja finden. Eine hohe Platzierung bei Google ist leider nicht so einfach und bedarf einiger SEO Kenntnisse oder viel Geld für bezahlte Klicks und Ranking. Nachdem ich mich einige Tage mit SEO beschäftigt habe, ist die Seite nun diesbezüglich relativ gut aufgestellt. Sie findet sich meist auf den beiden ersten Seiten auf Google unter den typischen Schlagwörtern.

Checkliste bis hierher:

  • Website erstellt

  • Domain angelegt

  • Facebook-Seite

  • Facebook-Gruppe

  • SEO Optimierung

Nach nun knapp 6 Wochen ist die Seite bei fast 100 Follower und 115 Abonnenten angelangt. Das hört sich erstmal nicht viel an, aber ich freue mich über jeden Einzelnen der sich die Beiträge durchliest.

Auch hat die Gruppe sich rasant entwickelt und es werden Kommentare gepostet.

Ich bin gespannt wie sich die nächsten Wochen entwickeln werden und ob vielleicht der ein oder andere Suchende auf meiner Seite fündig wird und einen Besuch eines Gästeabends in Betracht zieht. So kann ich dem ganzen Bullshit der da draußen erzählt wird wenigstens was entgegenhalten.

Ich danke euch für eure Teilnahme an der Seite und wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Euer ICH

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